Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Donnerstag, 26. April 2018

Viele Rinderfarmen befinden sich in den Händen weniger

„Bei der Rinderfarmen in Paraguay ist es so ähnlich wie bei den Ländereien an sich: Hier besitzen wenige das Gros an Farmen“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Danach ist die Rinderhaltung im Land in kleine Gruppen unterteilt. 89 Prozent von ihnen haben weniger als 100 Köpfe Vieh, während die restlichen 11 Prozent mehr als 100 Rinder besitzen, was ungefähr 81% des gesamten Bestands aller Rinder in Paraguay entspricht. In anderen Zahlen ausgedrückt besitzen 15 Prozent der Großproduzenten 1,2 bis 1,4 Millionen Rinder und damit den direkten Zugang zu deren Vermarktung. „Dieses Ungleichgewicht ist sprichwörtlich nicht gesund und verschafft den Rinderbaronen Rechte zu Lasten der Bevölkerung“, meint der Vorstand der  Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.


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