Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Investitionen in Paraguay

In dieser Woche macht Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG darauf aufmerksam, dass sich Paraguay unter den drei Ländern in Lateinamerika befindet, denen nur geringe Mittel für Investitionen im Bereich Soziales zur Verfügung stehen. „Paraguay gibt heutzutage ungefähr doppelt so viel US-Dollar pro Kopf für den öffentlichen Sektor aus wie vor zehn Jahren. Im Vergleich geben andere Länder in Lateinamerika aber bereits das Drei- oder Vierfache aus“, betont Andreas Jelinek und beruft sich dabei auf Zahlen der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und der Karibik CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe). Dementsprechend gab Paraguay zwischen 2003 und 2004 rund 129 US-Dollar pro Kopf für den öffentlichen Sektor aus – 2013 lag die Zahl bei 305 US-Dollar pro Einwohner. In Lateinamerika stiegen die pro-Kopf-Ausgaben von 374 auf 969 US-Dollar in zehn Jahren. „Die Kluft hinsichtlich der Investitionen in Paraguay zu den anderen Ländern sollte nicht größer werden. Es wird nur einige Zeit dauern, bis das Land mit dem lateinamerikanischen Durchschnitt mithalten kann, schließlich muss es sein Budget für den Sektor Gesundheit und Bildung verdreifachen. Diese Bereiche zählen maßgeblich in den Bereich der sozialen Investition“, so der Vorstand der Proindex Capital AG weiter. Die von der Kommission CEPAL durchgeführte Studie bezieht sich auch auf den Bereich Kinder und Jugendliche. In Paraguay seien einige Programme gekürzt worden, in einigen Fällen wurde das Budget mit Verzögerung freigegeben. „Im vergangenen Jahr wurden 451 indigene Familien von der Abteilung für indigene Völker des Kinder- und Jugendministeriums zu ihrer Situation im Land befragt. Die Hauptproblematik bestand darin, dass die Anzahl der indigenen Straßenkinder darauf zurückzuführen sei, dass es nicht genug Chancen und Angebote für indigene Erwachsenen gebe“, so Andreas Jelinek, Vorstand der Proindex Capital AG, abschließend. Viele Angehörige indigener Minderheiten würden in Paraguay in ärmsten Verhältnissen leben.


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