Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Paraguay übernimmt Präsidentschaft der Mercosur

Beim Mitgliedstreffen des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses Mercosur wurde Paraguay die tempore Präsidentschaft übertragen


Suhl, 24.01.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG mit Paraguays Rolle innerhalb der Mercosur-Gruppe. „Seit dem 21. Dezember 2017 hat Paraguay nun die Präsidentschaft übernommen. Bei einem Treffen der Mitgliedsländer wurden viele Visionen für das neue Jahr besprochen, aber auch offene Punkte angesprochen, wie beispielsweise ein bisher nicht zu Stande gekommenes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union“, betont der Vorstand der Proindex Capital AG. Paraguay als neuer Präsident des südamerikanischen Wirtschaftsbundes bekräftigte jedoch, man wolle sich weiterhin dem Weltmarkt öffnen. Dem Gipfeltreffen wohnten Brasiliens De-facto Präsident Michel Temer, Argentiniens Staatschef Mauricio Macri sowie die Präsidenten von Paraguay und Uruguay, Horacio Cartes und Tabaré Vázque bei. Michel Temer verkündete in diesem Umfeld die Unterzeichnung eines Abkommens über öffentliche Investitionen zwischen den Mercosur-Staaten. „Dieses Abkommen bezweckt, dass die Mitgliedsländer bei öffentlichen Ausschreibungen staatlicher Institutionen gleichberechtigt konkurrieren können. Die laufenden Wirtschaftsreformen in den Ländern der Region zeigen definitiv eine positive Wirkung, die zu mehr Beschäftigung und Wohlstand führen“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek weiter. „In Zukunft werden sich interessante internationale Chancen für Südamerika ergeben, auch unter dem Gesichtspunkt der protektionistischen Politik der USA unter Präsident Donald Trump“. Auch, was das EU-Abkommen anginge, sei man immerhin auf einem guten Weg und hätte in vielen Wirtschaftssektoren bereits eine Einigung erzielt. Die Verhandlungen sollen nächsten Monat fortgesetzt werden. „Auf längere Sicht sind auch entsprechende Freihandelsabkommen mit dem Verband Südostasiatischer Nationen, der Europäischen Freihandelsassoziation sowie mit Indien, Marokko und Tunesien geplant“, so Andreas Jelinek über die Zukunftspläne der Mercosur-Gruppe. Wichtig sei es laut Jelinek auch, eine Einigung mit der Pazifik-Allianz (Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko) zu finden, um die Märkte entsprechend zu öffnen und zu liberalisieren. Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist die Aufnahme Boliviens in die Mercosur-Staaten. Im Krisenfall Venezuela hieß es nach wie vor, die demokratische Ordnung sei „zusammengebrochen“ und man müsse "mit der Opposition sprechen und die bürgerlichen und politischen Freiheiten der Bevölkerung respektieren". „Venezuela war aufgrund der innenpolitischen Situation des Landes suspendiert worden“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek abschließend.



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