Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Dienstag, 4. April 2017

Mercosur erweist sich als Chance für südamerikanische Staaten

Suhl, 30.03.2017. „Der protektionistische Wind, der seit Trumps Amtsantritt durch die USA fegt, lässt Staaten, die den Nutzen aus dem Freihandel nicht missen möchten, näher zusammenrücken“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. „Von derartigen Entwicklungen könnte auch Paraguay profitieren“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Dabei sind es nicht nur Nationen wie China, die globalisierungsfreundlichere Töne anschlagen. Auch Lateinamerika bemüht sich um eine Öffnung. So hat die Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur eine Annäherung an die Pazifikallianz (Chile, Mexiko, Peru und Kolumbien) beschlossen. „Auch direkte Verhandlungen mit Kanada und Japan sind denkbar“, weiß der Vorstand der Proindex Capital AG aus regierungsnahen Kreisen.

Mercosur ist die Abkürzung für Mercado Común del Sur = Gemeinsamer Markt des Südens. Dieser Handelszone mit rund 260 Millionen Konsumenten gehören außerdem Argentinien, Brasilien und Uruguay an. „Paraguay versucht sich derzeit als kostengünstiger Produktionsstandort im Mercosur zu positionieren“, erklärt der Vorstand der Proindex Capital AG. Mit gutem Grund: Der Staat will, auch mit steuerlichen Förderungen, Unternehmen aus dem Ausland an sich zu binden. Denen werden ein liberales Wirtschaftssystem und eben günstige Arbeitsplätze geboten. Paraguay versteht sich dabei gegenüber Ländern wie Brasilien und Argentinien als verlängerte Werkbank. So wie es einst und zum Teil auch noch heute die osteuropäischen Länder für Staaten wie Deutschland und Frankreich waren. Brasilien und Argentinien wollen durch die Zusammenarbeit mit Paraguay wettbewerbsfähiger werden. Damit wäre das Ergebnis für alle Seiten ein Erfolg.

Und das südamerikanische Land setzt noch einen obendrauf, will sich „Entwicklungshilfe“ aus dem Ausland holen. „Paraguay möchte Mitglied des Entwicklungszentrums der OECD werden“, erklärt Andreas Jelinek. Hierzu hat der Außenminister Paraguays, Eladio Loizaga, seinen Eintrittsgesuch zum Entwicklungszentrum der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris eingereicht. Paraguay will sich dabei als 52. Mitglied neben Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Kolumbien, Mexiko, Panama, Peru und Uruguay einreihen. Bessere Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausch in der nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik gelten als wesentliche Funktionen des OECD-Entwicklungszentrums. Das ist wichtig für Paraguay - trotz eines weitgehend ausgeglichenen Haushalts und einer stabilen Inflationsquote. „Ziel ist nach Angaben des OECD- Entwicklungszentrums, Regierungen in der Entscheidungsfindung hinsichtlich des wirtschaftlichen Wachstums und der Verbesserung der Lebensbedingungen zu unterstützen. Eine Unterstützung, die Paraguay gut gebrauchen kann“, so der Chef der Proindex Capital AG, die seit mehr als zehn Jahren in Paraguay engagiert ist,  abschließend.

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