Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Donnerstag, 3. November 2016

Eukalyptusanbau geht auch anders

Verzicht auf Eukalyptusanbau kaum denkbar - rücksichtsvoller Umgang könnte Alternative darstell


Suhl, 01.11.2016. Wenn in den Wäldern Lateinamerikas illegal Wald gerodet wird, dann meist, weil Alternativen fehlen. „Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit vielen positiven Eigenschaften und dementsprechend vielseitig sind dessen Einsatzbereiche. So findet es Verwendung im Bauwesen, bei der Möbelherstellung, als Verpackungsmaterial, in der Papierherstellung, als Chemiegrundstoff und zur letztendlich – als „Abfallholz“ – bei der Energiegewinnung“. erklärt Andreas Jelinek, Vorstand der Proindex Capital AG mit Sitz in Suhl, Thüringen. Die Ernten aus Eukalyptus-Plantagen tragen hierzu seit Jahren ihren Anteil bei.



„Diesen Bedarf haben selbstredend auch Menschen in Paraguay“, meint der Proindex Capital-Vorstand. „Und wenn man vermeiden möchte, dass sich die Menschen illegal diesen wichtigen Rohstoff besorgen, dann muss man ein entsprechendes Angebot schaffen.“ Die Nachfrage jedenfalls sei da. Und genau hier will die Proindex Capital AG  ansetzen. Das in Thüringen ansässige Unternehmen, das sich – Tausende Kilometer entfernt - auf nachhaltige Land- und Forstwirtschaft in Paraguay konzentriert, schafft somit Alternativen zur Grundversorgung der Bevölkerung. Unterstützt wird es dabei von privaten Investoren, die nachhaltig und ethisch vertretbar anlegen möchten. Paraguay bietet dabei hervorragende Voraussetzungen für jegliche Formen von nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft. Beste Aussichten also auch für Interessenten von Baum- oder Waldinvestments.



„In Anbetracht des steigenden Bedarfs, muss man dabei über Wege nachdenken, auch schnellwachsendes Holz möglichst naturverträglich anzubauen“. so der Vorstand der Proindex Capital AG. Denn im Bereich der Holzgewinnung für die bereits dargestellten Nutzungsarten sei Eukalyptus weitgehend unverzichtbar. Dabei müsse man sich klar sein, dass Eukalyptus in dichtem Anbau, beispielsweise in Form von Plantagen, viele Probleme bereiten kann. Der hohe Wasserverbrauch ist zum einen zu nennen. Viel schwerwiegender ist allerdings, dass Eukalyptus kaum andere Vegetationen zulässt. Anders ausgedrückt: Wo Eukalyptus in dichter Bepflanzung steht, wächst meist nichts anderes mehr. „Für die Intensivlandwirtschaft mag dies ein Vorteil sein. Wer auf nachhaltige Landwirtschaft setzt, sollte jedoch andere Wege gehen“, meint Jelinek.



Die Proindex Capital AG, die ebenfalls nicht auf den Anbau von Eukalyptus verzichten möchte, integriert daher kleinere Plantagen in bestehenden Naturwald und vermeidet so Monokulturen. „Diese Vorgehensweise mag zwar aufwendiger sein, sie entspricht aber durchaus natürlichen Verhältnissen und belastet hierdurch die Böden weniger“, erläutert der Vorstand der Proindex Capital AG. Bislang konnte man hierbei gute Erfahrungen machen.

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