Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Dienstag, 22. Januar 2019

Was haben Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit Massentierhaltung zu tun

„Immer mehr Menschen weltweit entscheiden sich, vegan zu leben. Veganismus, der zunächst nur in den Industriestaaten zu finden war, wird nun auch in vielen anderen Teilen der Welt immer beliebter. Dazu gehört auch Paraguay“, leitet Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest das Thema der Woche ein. „So steigt die Nachfrage nach veganen Lebensmitteln und alternativen zu tierischen Produkten wie Milch, Butter und Eiern immer weiter. Veganismus ist in Paraguay ein großes Thema und findet immer mehr Anhänger. Vor allem seitdem der brasilianische Präsident Bolsonaro an der Macht ist, beschäftigen sich viele Menschen immer mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Veganismus ist da natürlich die logische Schlussfolgerung“, erklärt Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter. Die nächsten Jahre werden laut Jelinek sehr spannend werden. Der paraguayische Markt dürfte sich bei der steigenden Nachfrage verändern, wie beispielsweise in Supermärkten und Gastronomiebetrieben.

„Die Menschen haben verstanden, was für ein großer Faktor die Massentierhaltung und die dahinterstehende, mächtige Agrarlobby für die Umwelt bedeuten. Die Abholzung des Regenwaldes ist für die südamerikanischen Länder kein Mythos, es ist tägliche Realität. Ein wesentlicher Faktor ist dabei der Anbau von Soja, welcher zu 95 Prozent direkt in die Massentierhaltung fließt, um weltweit Vieh zu ernähren“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter. So bestätigt auch die Zeitschrift The Economist, dass 2019 das Jahr werden wird, indem Veganismus weltweit in Mode kommt. Allein in den Industriestaaten hätte sich die Zahl der Veganer in den letzten Jahren vervierfacht. Derzeit finden bereits in Asunción, der Hauptstadt Paraguays, viele Messen zum Thema Veganismus und bewusste Ernährung statt. „Paraguay ist hier im südamerikanischen Vergleich sehr fortschrittlich. So gibt es bereits professionelle Ernährungsberatungen, die jeden gerne unterstützen, auch wenn man seinen Fleischkonsum zunächst nur einschränken möchte“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest abschließend.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Touristenvisum für Paraguay sollte nicht überschritten werden

Paraguay als Tourist zu besuchen, ist nahezu jedem möglich. Eine Daueraufenthaltsbescheinigung zu bekommen ist jedoch von bestimmten Voraussetzungen abhängig“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Doch was passiert, wenn man die 90 Tage als Tourist überschreitet? In jedem Fall wird eine Strafe von 243.756 Guaranies, rund 40 Euro, für Ausländer fällig, die besagte 90 Tage überschreiten oder die ihren Einreisestempel nicht vorzeigen können, was mit illegaler Einreise gleichzusetzen ist. „Laut der Migrationsbehörde gibt es keine weiteren Schritte, die gegen die säumigen Ausländer unternommen werden. Wir raten jedoch dringend davor ab, diese Freizügigkeit auszunutzen, da sich dies auf spätere Touristenvisa oder Aufenthaltsgenehmigungen auswirken könnte“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 15. Januar 2019

Türkei will Handelsvolumen mit Paraguay ausbauen

„Wie die türkische Botschafterin in einem Interview mit dem Nachrichtendienst Sputniknews erklärte, sei das derzeitige Handelsvolumen beider Länder unausgeglichen und nicht ausreichend“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. „Das Handelsvolumen zwischen der Türkei und Paraguay liegt bei rund 300 Millionen US-Dollar, die Mehrzahl davon geht an Paraguay. Diese Ziffern sind jedoch nicht genug, für keines der beiden Länder. Das Potenzial beider Länder ist weitaus höher“, sagte Armagan Inci Ersoy, türkische Botschafterin bei einem Interview in Montevideo. „Daher will Ersoy alles daran setzen, die Möglichkeiten anzukurbeln, die  bestehen, den bilateralen Kommerz anzukurbeln“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Präsident Bolsonaro tritt sein Amt an


Am 1. Januar 2019 tritt der ultrarechte Ex-Militär und neuer Präsident Brasiliens sein Amt an – mit Folgen für die ganze Welt

Das neue Jahr wird in Brasilien mit dem Amtsantritt eines neuen Präsidenten eingeläutet. Jair Messias Bolsonaro wurde mit 55,1 Prozent der Stimmen im vergangen November gewählt. „Für den Regenwald in Südamerika hat er Pläne, welche die internationale Staatengemeinschaft in Zukunft spalten könnte“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest. So sieht Bolsonaro das Amazonasgebiet als wirtschaftliche Chance, die bisher nicht ausreichend genutzt wurde: So will er vor allem neue Weideflächen freimachen, den Bergbau ankurbeln sowie diverse Energieprojekte fördern. „Rechtlich gehören 152.000 Hektar Regenwald den indigenen Karipuna im Westen Brasiliens. Viele illegale Holzfäller, Fischer und Rinderzüchtern haben großes wirtschaftliches Interesse an diesem Gebiet. Laut Angaben der Karipuna wurden bereits 11.000 Hektar zerstört“, so Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter. Die Problematik besteht laut ihm vor allem darin, dass viele Konflikte zwischen der indigenen Urbevölkerung und Kolonisten mit Waffen ausgetragen werden. „Der neue Präsident wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor die Rechte der indigenen Völker stellen. Auch Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten schlugen bereits vor den Wahlen in Brasilien Alarm. Seine harte Linie könnte zur weiteren Abholzung der Regenwälder führen, zumal Bolsonaro bereits angekündigt hatte, den USA zu folgen und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen zu wollen. Dies wäre besonders fatal und kontraproduktiv für jegliche Bestreben, die globale Erderwärmung zu minimieren“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest.

Brasilien verfügt mit dem Amazonasgebiet über den derzeit größten CO2-Speicher weltweit. Zudem wurde Bolsonaro in seinem Wahlkampf von der mächtigen Agrarlobby Brasiliens unterstützt, welche schon seit Jahren Druck ausübt und fordert, aus den indigenen Gebieten Profit zu schlagen. „Es wäre eine Tragödie, wenn sich die Regierung künftig mehr für Rechte der Soja- und Fleisch-Produzenten stark macht, als für jene der indigenen Bevölkerung, welche im übrigen fest in der brasilianischen Verfassung verankert sind“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest abschließend.

Dienstag, 8. Januar 2019

EU will 2019 große Freihandelszone schaffen

„Die EU will, nach dem Abschluss des Freihandelsabkommens mit Japan, so schnell wie möglich auch eine Einigung mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur erzielen “, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Man hoffe, „dass die Gespräche mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay 2019 abgeschlossen werden können“, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström der dpa. Käme das Abkommen zustande, wäre die Summe der Zölle, die abgebaut werden könnten, viermal so groß wie beim Abkommen mit Japan. „Gleichzeitig wäre dieses Freihandelsabkommen, das größte, das die EU je abgeschlossen hat“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.


Donnerstag, 20. Dezember 2018

Paraguayer oft mit indigener Herkunft

„Paraguays Bevölkerung hat zu einem überwiegenden Teil eine südamerikanische Herkunft, oft von indigenen Bevölkerungsgruppen“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Paraguay hat zum ersten Mal das genetische Profil seiner Bevölkerung untersucht. Dies zeigt, dass die Bevölkerung zu 85% aus Südamerika, zu 7% aus Afrika, zu 7% aus Europa (hauptsächlich aus Spanien) und zu 1% aus Asien stammt. Justizminister Julio Javier Ríos veröffentlichte zusammen mit dem Direktor für historische Geschichtsentwicklung und Forschung, Rogelio Goiburú und Experten des argentinischen forensischen Anthropologie-Teams (EAFF) die Studienergebnisse im Rahmen einer Presseerklärung. „Die Studie wurde auch durchgeführt, um die Chancen bei Organtransplantaten zu verbessern“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.




Dienstag, 18. Dezember 2018

Paraguays Haltung zum Migrationspakt

Die Gründe Paraguays, sich dem Migrationspakt anzuschließen

Vergangene Woche Freitag veröffentlichte das paraguayische Außenministerium ein Kommuniqué, aus dem hervor geht, warum Paraguay den anstehenden globalen Migrationspakt unterzeichnen sollte. „Wie in den meisten anderen Ländern der Welt spielt der Migrationspakt auch für Paraguays außen- und innenpolitische Entwicklung künftig eine große Rolle“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest. Paraguays Minister Luis Alberto Castiglioni erklärte im Kommuniqué unter anderem, dass die Unterzeichnung laut Artikel 143 der Verfassung gerechtfertigt ist: Paraguay akzeptieren internationales Recht und würde sich an die Richtlinien der Solidarität und internationale Kooperationen halten. Des Weiteren sehen die Katholische Kirche und Papst Franziskus den Pakt als Hoffnungsträger an. „Nachdem viele Länder, Organisation und Institutionen gesehen haben, unter welchen Bedingungen sich Migranten vor allem seit 2015 auf die Flucht begeben haben, hat sie das zum Nachdenken und Handeln bewegt“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter.

„Jeder Fremde, der an unsere Tür klopft, ist eine Gelegenheit, Jesus Christus zu treffen, der sich mit jedem Fremden identifiziert, der zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte begrüßt oder abgelehnt wurde, mit jedem der seine Heimat verlassen muss um eine bessere Zukunft zu suchen. Der Herr vertraut es der mütterlichen Liebe der Kirche an“, wiederholte Außenminister Castiglioni die Worte des Papstes. Des Weiteren wies Castiglioni auf mehr als eine Million Paraguayer hin, die im Ausland leben – es sei eine moralische Notwendigkeit, das Wohlergehen aller sicher zu stellen, „um zu vermeiden, dass die in Situationen geraten, in denen sie weder respektvoll noch menschenwürdig behandelt werden, weil sie Migranten sind“.

Der Pakt, der diese Woche in Marrakesch unterzeichnet wird, ratifizierten die Einhaltung der Menschenrechte aller Migranten weltweit und lehnt es gleichzeitig ab, Migration oder Völkerflucht zu kriminalisieren. Außerdem sollen Flüchtlinge sicher reisen können. Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz werden im Migrationspakt verurteilt. „Allerdings ist der Pakt nicht verbindlich, sondern moralischer und symbolischer Natur. Es ist nämlich weder eine internationale Vereinbarung, noch ein internationaler Vertrag. Daher bleibt es interessant zu sehen, wie die Staaten reagieren, wenn es darum geht, Migranten aufzunehmen“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest abschließend. Länder, die die Teilnahme in Marokko verweigerten waren: Australien, Bulgarien, Israel, Polen, Tschechien, Österreich, Ungarn und die USA.