Paraguays Botschafter in Deutschland empfängt Proindex Capital

Weitreichender Austausch und gegenseitige Unterstützung beschlossen

Ausreichend Zeit nahm sich der Botschafter der Republik Paraguay, Fernando Ojeda für den Besuch von Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG. „Paraguay ist ein Land, das gerade in den letzten Jahren hervorragende Bedingungen für Investoren geschaffen hat“, so Botschafter Ojeda. Das im Hinblick auf seine Bevölkerungszahl von rund sieben Millionen vergleichsweise kleine Land hat in vielen Bereichen Nachholbedarf, insbesondere in der Infrastruktur und will daher Investoren aus der ganzen Welt für sich gewinnen. Die Einbindung des Landes in die globalisierte Welt ist dabei eine der drei Säulen des Nationalen Entwicklungsplanes. Hierzu gehört es, Investoren wie Proindex Capital attraktive Voraussetzungen zu bieten, auf der anderen Seite will man aber auch den Export anregen, beispielsweise im Fleischhandel.

„Es ist bislang zu wenigen Investoren klar, wie sicher die Voraussetzungen unter anderem durch multilaterale Verträge und Hermesbürgschaften für den Export nach Paraguay und generell für Investitionen in diesem Land sind und welche Standortvorteile Paraguay bietet. Hieran muss gearbeitet werden“, so Jelinek. Genau das haben sich die Paraguayische Botschaft und Proindex Capital auf die Fahne geschrieben. Künftig will man im intensiven Austausch bleiben und denkt über gemeinsame Informationsveranstaltungen nach. Proindex Capital wurde zudem autorisiert, sämtliche öffentlichen Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nutzen und auf die Botschaftshomepage (http://embapar.de/?lang=de) verweisen zu können. Die Botschaft steht zudem Interessenten für persönliche Gespräche nach terminlicher Absprache zur Verfügung.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Lithium-Abbau in Paraguay

Die weltweite Nachfrage nach dem Stoff Lithium steigt enorm. Paraguay könnte sich dabei zu einem wichtigen Standort für den Lithium-Abbau entwickeln.
„Weißes Gold“, „Öl des 21. Jahrhunderts“ und „Sternmineral“ sind nur einige der Spitznamen, die Lithium erhalten hat, seit es 1991 erstmals zur Herstellung von Batterien verwendet wurde. „Lithiumbatterien sind eine Schlüsselkomponente in alltäglichen Geräten wie Mobiltelefonen und Laptops und spielen eine wichtige Rolle für Elektrofahrzeuge“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Derzeit befinden sich 68 Prozent der globalen Lithiumreserven im argentinisch-bolivianisch-chilenischen „Lithiumdreieck“.
„Die Nachfrage nach Lithium boomt und Unternehmen aus aller Welt, messen dem Mineral und dem natürlichen Reichtum der südamerikanischen Region zunehmend strategische Bedeutung zu. Dazu gehört auch Paraguay. Hier könnte vor allem die Region um Chaco einen wichtigen Standort für den Lithium-Abbau bilden“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.
Unterdessen gab das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) in Paraguay an, dass es derzeit keinen privaten oder öffentlichen Prospektions- sowie Explorationsplan gibt, inwieweit Chaco rentable Mengen an Lithium zur Verfügung stellen kann. „Paraguay liegt an der Grenze zu Bolivien, welches mit 9 Millionen Tonnen das Land mit der zweitgrößten Reserve an Lithium ist,“ so Jelinek.
„Wir kennen kein Projekt der Satelliten- oder Felderkundung. Das ist der erste Schritt, um die Existenz rentabler Vorkommen festzustellen oder nicht“, erklärte Ingenieur Ovidio Espínola von Mades. Bereits im Sommer 2012 wurde eine Regierungsinitiative zur Verwertung von Lithium durchgeführt. Nun müsse eine öffentlich-private Partnerschaft für entsprechende Bohrungen vorangetrieben werden.
„Vor allem die Vergabe des letzten Nobelpreises für Chemie hatte die Debatte um Lithium enorm befeuert. Der Deutsche John Goodenough, der Brite Stanley Whittingham sowie der Japaner Akira Yoshino hatten den Nobelpreis für die Förderung von Lithiumbatterien erhalten, um die Welt endlich von der Abhängigkeit fossiler Kraftstoffe zu befreien. Für Paraguay könnte die Herstellung von Lithiumbatterien einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Indien plant, in das Land zu investieren

Geschäftsleute aus Indien haben schon lange ein Auge auf Paraguay geworfen. Jetzt wurde diese Absicht mit einem Besuch einer Delegation in die Tat umgesetzt und man plant, viel in das Land zu investieren.
Unternehmer aus Indien, die ins Land kamen, um vor allem das Geschäftsfeld des Tourismussektors intensiver zu erkunden, zeigten großes Interesse an Paraguay. Einige von ihnen initiierten bereits Kontakte, um in den Bau von Hotels in Itapúa oder Alto Paraná zu investieren. Der kommerzielle Besuch der indischen Delegation ist das Ergebnis der zwischen den Sekretären für Tourismus und Kultur geschlossenen Vereinbarung. beider Länder Prahlad Singh Patel und Sofía Montiel de Afara waren die Unterzeichner des Abkommens.
Während des Aufenthalts im Land besuchte die Delegation die Departements Central, Cordillera, Alto Paraná und Itapúa. Die Tourismusbehörde Senatur organisierte Führungen zusammen mit dem Privatsektor sowie den lokalen Behörden der jeweiligen Departements. Es ist erwähnenswert, dass Indien aufgrund der aktiven und nachhaltigen Arbeit der paraguayischen Botschaft in Neu-Delhi ein großes Interesse an Investitionen hier im Land hat, um Paraguay als Investitionsziel und Geschäftspartner zu positionieren.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass sich die Delegation aus einem sehr wichtigen Großhandelsunternehmen aus Indien sowie aus Investoren aus dem Hotel- und Resortbereich zusammensetzte, von denen bekannt ist, dass sie ihre Hotels in den wichtigsten Ländern der Welt installieren. Tourismusministerin Montiel de Afara von der Behörde Senatur erklärte, dass die Delegation großes Interesse daran habe, Paraguay in einen Katalog der Reiseziele und Strecken in Südamerika aufzunehmen.
Wochenblatt / La Nación

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Infrastrukturlücke in Paraguay schließen

Asunción, die Hauptstadt Paraguays, hat jedes Jahr Probleme damit, die Flutkatastrophe zu bewältigen. Mehr Infrastrukturinvestitionen könnten dazu beitragen, das Problem zu lösen. Wie die Infrastrukturlücke geschlossen werden könnte.

In den Statistiken sieht es für Paraguay gut aus. Zwischen 2004 und 2017 verzeichnete die Wirtschaft eine durchschnittliche Wachstumsrate von 4,5 Prozent und übertraf damit die meisten regionalen Wettbewerber. In diesem Zeitraum sank die Gesamtarmut um 49 Prozent und die extreme Armut um 65 Prozent. Obwohl für 2019 ein Wirtschaftswachstum von unter vier Prozent prognostiziert wird, ist die Staatsverschuldung niedrig. „Auf den Straßen der Landeshauptstadt Asunción herrscht jedoch wenig Optimismus. Die Infrastrukturlücke in Paraguay betrifft hier vor allem die ärmsten Bürger des Landes“, beschreibt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG die Situation.

Diese Ungleichheit werde laut Jelinek vor allem in der Regenzeit sehr deutlich: Anfang dieses Jahres wurde Paraguay von schweren Überschwemmungen des Paraguay-Flusses getroffen, der direkt durch die Hauptstadt fließt. „Schnell wurde ein 90-tägiger Notstand ausgerufen, bei dem viele Familien - insbesondere in weniger wohlhabenden Vierteln - gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen. Jedes Jahr füllt sich Asunción mit provisorischen Hütten, die vorübergehenden Wohnraum für Vertriebene aus anderen Teilen der Stadt oder anderen Städten entlang des Flusses bieten. Der Erlös von Paraguays Wirtschaftswachstum, der auf dem Papier so gut aussieht, wird hier dringend benötigt“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Es wäre laut Jelinek unaufrichtig zu behaupten, Asunción habe von Paraguays Wirtschaftswachstum überhaupt nicht profitiert. Die privaten Investitionen steigen, die Immobilienpreise steigen und es entstehen regelmäßig neue Bauprojekte. Die Costanera de Asunción, eine Promenade entlang des Flusses Paraguay, wurde 2012 eröffnet und das World Trade Center Asunción folgte drei Jahre später. „Wichtig wird es in Zukunft sein, dass sich die Hauptstadt Paraguays in allen Gebieten weiterentwickelt. Obwohl in der größeren Metropolregion des Landes fast ein Drittel der sieben Millionen Einwohner leben, verfügt Asunción über keinen U-Bahn-Service. Infolgedessen müssen viele der arbeitenden Bevölkerung der Stadt - zumindest diejenigen, die es sich nicht leisten können, in ihrem zentralen Bezirk zu leben - auf die Straße, um zu pendeln. Täglich fahren schätzungsweise 600.000 Fahrzeuge mit 1,5 Millionen Menschen. Zweimal“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Amazon will Cloud-Computing im Land weiter fördern

Jeff Kratz, General Manager von Amazon Web Services (AWS) für Lateinamerika, Kanada und die Karibik, war vor Ort, um die Einführung von Cloud-Computing, künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit und das Internet weiter voran zu treiben und neue Bereiche zu erschließen.
Er erläuterte der Exekutive einige der Pläne, die sie im Land weiterentwickeln und ausbauen wollen. „Paraguay hat die Möglichkeit, schneller als andere Länder zu wachsen“, sagte Kratz.
Er betonte, dass eine der Aktionen den Beitrag zur digitalen Entwicklung und besseren Nutzung des Geschäfts im Bereich von Cloud-Computing vorsehe. In diesem Zusammenhang fügte Kratz weiter an, dass sie mit Universitäten und anderen öffentlichen Institutionen zusammenarbeiten, um kurzfristige Strategien in die Wege zu leiten.
„Wir sind gekommen, um neuen Generationen zu helfen und ihnen Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie digital umgehen können. In Paraguay gibt es eine junge Bevölkerung, die sich in der vollen Entwicklung von E-Commerce und Startups befindet. 68% der Startups weltweit nutzen AWS-Dienste. In Paraguay kann Amazon seine Transformationen weiter beschleunigen“, sagte Kratz. Er betonte weiter, dass es verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Amazon gebe, damit das Land weiterhin wirtschaftlich wachse und durch Cloud Computing praktische Lösungen erhalte.
„Wir sehen, wie Technologie zur Verbesserung der Bildung beitragen kann, insbesondere durch die Cybersicherheit. Wir leben in einer vernetzten Welt und unter Berücksichtigung des Szenarios von Paraguay planen wir, Referenten für Cybersicherheit einzubeziehen, damit diese ihre Erfahrungen austauschen, denn dadurch gibt es mehr Sicherheit für die Regierung und alle Bürger in dem Sektor“, erklärte Kratz.
Der Amazon Web-Manager traf sich auch bei seinem Besuch mit den örtlichen Behörden und anderen Unternehmen aus der Branche im Land.
Quelle Wochenblatt / ABC Color

Donnerstag, 28. November 2019

Deutsche Ärzte operieren kostenlos in Paraguay

Sechs deutsche Fachärzte leisten medizinische Hilfe am Rand des Dschungels. Sie wollen damit Kindern aus armen Familien eine bessere Zukunft ermöglichen“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. neu. „neu“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Finanziert wird der Einsatz aus Spendengeldern. Der OP-Einsatz am Rande des Regenwaldes ist nicht der erste seiner Art. Diesmal steht jedoch ein Jubiläum an. Denn vor genau zehn Jahren gründete Annett Kleinschmidt das Projekt „Interplast Berlin-Paraguay“. Seitdem haben die Berliner Ärztinnen und Ärzte bei insgesamt sechs Einsätzen in Ciudad del Este schon 500 Operationen ehrenamtlich durchgeführt. „In diesem November wird weiteren achtzig Menschen geholfen. Menschen, die ohne die Unterstützung der deutschen Ärzte kaum eine Perspektive hätten“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 26. November 2019

Paraguay und seine Korruption


„Der Wirtschafts- und Entwicklungsreport 2019 der CAF Entwicklungsbank von Lateinamerika beschreibt den Zusammenhang zwischen Bestechlichkeit und wirtschaftlicher Entwicklung für Paraguay und andere lateinamerikanische Länder“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Tenor: Ohne breiten politischen Konsens, sich dagegen aufzulehnen, dürfte es schwer werden, die wirtschaftliche Entwicklung hinzubekommen, die man aber bräuchte, um einer breiteren Masse der Bevölkerung eins besseres Leben zu bereiten. „Nachdem eine aktuelle Studie hervorhob wie Korruption und das Bruttoinlandsprodukt direkt zusammenhängen, fragt man sich, wie hoch das Wirtschaftswachstum für 2020 wirklich wäre. Der IWF schätzt 4 Prozent“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 21. November 2019

Wird nun das Gas knapp ?

Aufgrund des Konflikts in Bolivien können Importeure und Händler nicht länger als zwei Wochen Gas beziehen. Sollten die Bestände knapp werden, will man auf den argentinischen Markt zurückgreifen.
Aufgrund der politischen Krise in Bolivien können Importeure und Händler seit 15 Tagen kein Gas aus Bolivien importieren. Der Leiter der paraguayischen Gaskammer (Capagas), Pedro Balotta, berichtete, dass alle Firmen Probleme in dem Sektor hätten, ihre Bestände aufzufüllen.
„Das bolivianische Unternehmen YPFB ist derzeit der einzige Anbieter in unserem Land, kann den Vertrag jedoch nicht erfüllen. Niemand sagt etwas, niemand weiß etwas. Ich glaube, der Energieminister ist zurückgetreten und jetzt wartet man darauf, dass das Amt neu besetzt wird. Seit diesem Moment ist die Kommunikation abgerissen“, sagte der Balotta.
Er fügte an, wenn die Konflikte im Nachbarland weiter andauern sollten, würden sie versuchen, Gas aus Argentinien zu importieren, obwohl dies eine Option sei, die teurer wäre und ebenfalls für die Endverbraucher höhere Endpreise verursachen werde.
 Quelle: Wochenblatt /  Paraguay.com